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Tomaten im Gewächshaus – die 10 besten Tipps

 

Während Tomaten im Freien häufig unter der Witterung leiden, sind Tomaten im Gewächshaus vor Regen und Kälte geschützt. Das Gewächshaus erleichtert nicht nur die Pflege der Tomaten, sondern hält auch viele Krankheiten von den Tomaten fern.

Hier sind die 10 besten Tipps zum Anbau von Tomaten im Gewächshaus.

1.    Gewächshaus für Tomaten gut vorbereiten

Tomaten mögen viel Licht und entsprechend sauber und lichtdurchlässig sollte die Gewächshauseindeckung aus Glas oder Kunststoff sein. Mit einer Heizung kann man man den Anbauzeitraum verlängern bzw. die Tomaten im Gewächshaus schützen, wenn ein verspäteter Frosteinbruch droht. Im Hochsommer kann dagegen eine Schattierung helfen, die Temperatur im erträglichen Bereich zu halten. Tomaten wurzeln tief und wünschen einen tiefgründigen, guten Gewächshausboden. Zur Bodenverbesserung gibt man 3 Liter pro m2 vor der Pflanzung. Tomatenspiralstäbe, Bindematerial und andere Werkzeuge sollten sorgfältig mit heißem Wasser mit etwas Spülmittelzusatz gereinigt worden sein, um die Übertragung von Krankheiten aus dem Vorjahr zu vermeiden. Wer die Tomaten im Gewächshaus an Schnüren aufleiten möchte, sollte oben bereits vor der Pflanzung Drähte spannen, an denen die Schnüre befestigt werden können.

2.    Die besten Tomatensorten für das Gewächshaus wählen

Damit man den Platz für Tomaten im Gewächshaus gut ausnutzt, wählt man hochwachsende Sorten, sogenannte Stabtomaten, die an Pfählen, Tomatenspiralstäben oder Schnüren aufgeleitet werden. Wer aus seinen geernteten Tomaten Samen für das nächste Jahr gewinnen möchte, der sollte samenfeste Sorten wählen und darauf achten, dass sie nur von sich selbst befruchtet werden, denn Hybridsorten/Kreuzungen würden im nächsten Jahr in viele verschiedene Nachkommen aufspalten. Empfehlenswerte Tomatensorten (Stabtomaten) für das Gewächshaus sind beispielsweise 'Berner Rose' (blassrote Fleischtomate), 'Tigerella`(runde Sorte, geflammt rot), Pannovy F1-Hybride (rote, rundfrüchtige Tomate), San-Marzano-Tomaten (rote Flaschentomaten), 'Dolcevita' F1-Hybride (rote Cocktailtomate) und 'Yellow Pearshaped' (birnenförmige, gelbe Cocktailtomate).

3.    Veredelte Tomaten

Tomaten können veredelt werden, das bedeutet, eine Edelsorte wird auf eine widerstandsfähige Unterlagensorte gepfropft. Veredelte Tomatenpflanzen sind meistens wuchsfreudiger und widerstandsfähiger als unveredelte. Sie sind weniger durch bodenbürtige Probleme (Nematoden, Korkwurzelkrankheit) gefährdet und werden wegen ihrer Wuchskraft allgemein weniger durch Krankheiten geschädigt. Das führt am Ende zu einer höheren und sichereren Ernte. Das Veredeln wird während der Jungpflanzenanzucht durchgeführt und ist etwas für erfahrenere, experimentierfreudige Hobbygärtner mit einem warmen, hellen Platz für die Anzucht. Doch gibt es inzwischen auch veredelte Tomaten im Gartenfachhandel und beim Gärtner zu kaufen.

4.    Tomaten im Gewächshaus richtig pflanzen

Man pflanzt nur gesunde, kräftige Tomatenpflanzen, die am besten schon die erste Blütentraube zeigen, in sein Gewächshaus, denn nur aus gesunden Jungpflanzen werden ertragreiche erwachsene Tomatenpflanzen. Es sollten nicht mehr als 3 Tomaten pro m2 gepflanzt werden. Haben die Tomatenjungpflanzen bereits Blüten oder Früchte, werden sie so gepflanzt, dass die erste Traube zum Weg zeigt. Mit der Pflanzung der Tomaten ins Gewächshaus kann man auch gleich düngen, z. B. mit 70 g Hornspänen und 150 g Kalimagnesia. Wenn man während einer sehr sonnigen Phase pflanzt, schützt man die Tomaten im Gewächshaus in den ersten Tagen vor zu starker Sonneneinstrahlung. Sobald sie angewachsen sind, ist das nicht mehr notwendig. Als Unterpflanzung unter Tomaten sehen Tagetes oder Ringelblumen nicht nur schön aus – beide sollen außerdem Nematoden (Bodenschädlinge) abhalten.

5.    Tomaten lieben frische Luft

Durch reichliches Lüften wird dafür gesorgt, dass die Luftfeuchtigkeit im Pflanzenbestand niedrig bleibt. Das verhindert die Taubildung am Abend und das hält Pilzkrankheiten wie die Kraut- und Braunfäule von den Tomaten im Gewächshaus fern. Mit automatischen Fensteröffnern kann man sich das Lüften sehr erleichtern – einmal eingestellt, öffnen und schließen sie die Fenster zuverlässig, und ganz ohne Strom. Wenn man Tomaten und Gurken zusammen in ein Gewächshaus pflanzt, erhalten die Gurken den wärmeren Platz im Gewächshaus und die Tomaten den kühleren.

6.    Tomaten befruchten

Wie gut die Tomatenernte ausfällt, hängt auch davon, wie gut die Befruchtung funktioniert. Während kalter Phasen, in denen im Gewächshaus längere Zeit kaum gelüftet wird, muss der Hobbygärtner bei der Befruchtung nachhelfen, indem er alle ein bis zwei Tage am späten Vormittag ins Gewächshaus geht und die Pflanzen bzw. deren Blütentrauben vorsichtig rüttelt. Dabei gelangt der Pollen auf die Narbe und die Blüten werden befruchtet. Der späte Vormittag ist der beste Zeitpunkt für die Bestäubung, weil dann die Luftfeuchte am besten passt.

7.    Tomaten bedarfsgerecht gießen und düngen

Wie viel Wasser und Nährstoffe Tomaten im Gewächshaus benötigen, hängt von der Sorte, der Anbauweise, dem Boden und der Witterung ab. Man sollte sich immer am beobachteten Bedarf orientieren und sich nicht blind auf Rezepte verlassen. Das bedarfsgerechte Gießen von Tomaten im Gewächshaus kann man sich mit einer automatischen Bewässerung, die von einem Feuchtefühler gesteuert wird, erleichtern. Ob Pflanzen genügend Nährstoffe erhalten, erkennt man an ihren Blättern: Wenn die jungen Blätter der Tomaten blass sind, die Tomaten schlecht wachsen und dafür keine anderen Ursachen (Kälte, Staunässe, Krankheiten) zu erkennen sind, düngt man mit einem schnell wirkenden Flüssigdünger nach.

8.    Tomaten aufleiten und ausgeizen – so geht's

Tomaten im Gewächshaus werden so "erzogen", dass der wertvolle Platz optimal genutzt wird. Die Seitentriebe werden wöchentlich entfernt, damit die Pflanzen eintriebig in die Länge wachsen bei gleichzeitig gutem Verhältnis zwischen Blättern und Früchten. Da sich diese Tomaten nicht selbst tragen können, werden Sie an Spiralstäben oder Pfosten angebunden oder an Schnüren nach oben geleitet. In letzterem Fall werden die Schnüre aus Sisal oder Kunststoff vom Gewächshausdach bzw. von dort befestigten Drähten herabgelassen und dann mit einer Schlaufe, die sich nicht zuziehen kann, unten am Stängel der angewachsenen Tomatenpflanze festgebunden. Die Tomate wird von Woche zu Woche vorsichtig in die Schnur eingedreht. Oben sollte man immer etwas Reserveschnur zum Nachlassen übrig haben.

9.    Tomaten gesund erhalten

Wer ausreichend lüftet, hat weniger Ärger mit Pilzkrankheiten. Probleme können jedoch Schädlinge machen: Weiße Fliege und Blattläuse gehören zu den häufigsten, ungebetenen Besuchern. Je früher man sie entdeckt, desto leichter können sie bekämpft werden. Deshalb sollte man wöchentlich stichprobenartig auf den Blattunterseiten nach ihnen suchen. Zur Bekämpfung eignen sich Nützlinge und zugelassene Pflanzenschutzmittel mit möglichst wenig Nebenwirkungen auf die natürlichen Feinde der Schädlinge.

10.    Der beste Erntezeitpunkt

Tomaten schmecken am besten, wenn sie reif, aber nicht überreif geerntet werden. Dass Tomaten erntereif sind, erkennt man daran, dass sie sich durch Gegendrücken am "Sollbruchknick" des Fruchtstils leicht ablösen lassen.


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